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Chinesische Münzen – Faszinierende Raritäten aus dem Reich der Mitte

 

China bricht alle Rekorde – nicht nur als bevölkerungsreichstes Land der Erde, sondern auch im Hinblick auf seine beeindruckende Kulturgeschichte mit mehrtausendjähriger Tradition im Münz- und Geldwesen. So ist der frühe Gebrauch von Geld – anfänglich in Form von Kaurischnecken (Primitivgeld), später in Gestalt von bronzenen Spaten und Messern (Gerätegeld) und schließlich mit einheitlichen geprägten Münzen (Wuzhu- bzw. Käsch-Lochmünzen) – überliefert. Letztere sollten vom dritten Jahrhundert vor Christus bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts (neben Papiergeld) Haupt-Zahlungsmittel im Reich der Mitte bleiben. Um sich für chinesische Kultur und Natur begeistern zu können, muss man kein Sinologe sein. Eine aktuelle Silberkollektion führt in das Reich der Mitte mit Motiven wie Peking-Oper oder Terrakotta-Armee. Die Jahrtausende alte Geschichte Chinas bietet einen überwältigenden Reichtum an Kultur, wissenschaftlichen Errungenschaften, aber auch an Schönheit seiner Landschaften und Natur, was sich längst über die ganze Welt verbreitet hat und auch Teil europäischen Lebens geworden ist. Seien es die Lehren des berühmten Philosophen Konfuzius oder auch die einst in Shaolin- Klöstern entwickelte und nicht zuletzt durch zahlreiche Kinofilme populär gewordene Kampfkunst Kung Fu.

 

Chinesisches Silber, Gold und Dollar

Durch den zunehmenden Einfluss europäischer Kolonialmächte und die sich entwickelnden Handelsbeziehungen zwischen China und dem Westen wandelte sich das chinesische Münzwesen im 19. und 20. Jahrhundert gründlich. Fortan kam es zur Einführung von Münzen aus Edelmetallen wie Gold und Silber. Mit dem Sturz des Kaisers und der Gründung der Republik China erfolgte darüber hinaus die kurzfristige Währungsumstellung auf das Dollarsystem, um den ausländischen Handel zu erleichtern.

 

Der Panda – Nationalsymbol und Anlagemünze

Tierliebhaber und Numismatiker wiederum denken bei China wohl zuvorderst an dessen älteste Münzenserie „Panda“, die seit über drei Jahrzehnten ein – mit Ausnahme 2002 – jährlich wechselndes Motiv des helldunkelgemusterten, ausschließlich hier beheimateten Bambusbären präsentiert.

 

In 2014 wurde der Panda – und zwar als Darstellung eines Muttertiers, dass sich um seine zwei spielenden Jungen kümmert – auch im Rahmen einer neu gestarteten Kollektion unter dem Titel „Entdecke China“ (englisch: Discover China) gewürdigt. Die dazugehörigen Ausgaben stammen aus chinesischer Fertigung und erscheinen einheitlich in reinem Silber mit 999 Tausendstel Feingehalt, was die aufgeprägte Abkürzung „Ag .999“ dokumentiert. Insgesamt besteht die neue Sammlung, die es maximal 5000 Mal komplett gibt, aus 15 Motiven in höchster Prägequalität „Polierte Platte“.

 

Der Silber-Panda und Gold-Panda bestechen – bis auf wenige Ausnahmen – durch einen Edelmetall-Feingehalt von 999/1000 und erscheinen jährlich mit einem veränderten Panda-Motiv. Das Glücks- und Nationalsymbol Chinas kam auch bereits auf Platin- und Palladiummünzen sowie auf Bi-Metall-Prägungen zum Einsatz.

 

Lunar-Münzen – chinesische Tierkreiszeichen in Silber

Nicht minder interessant und gefragt ist die chinesische Lunar-Münzen-Serie, die bereits seit 1981 geprägt wird. Die chinesischen Silbermünzen, die im Laufe der Jahre in verschiedenen Varianten und Formen ausgegeben wurden, zeigen die Tierkreiszeichen des chinesischen Kalenders mit zwölf unterschiedlichen Motiven. Lunar-Münzen sind in China sehr beliebte Geschenke.

 

Konfuzius und Kung Fu - Chinesische Geschichte auf wertvollen Münzen

Ebenfalls thematischer Bestandteil von „Entdecke China“ sind – wie bereits eingangs angesprochen – Konfuzius, der 551 bis 479 v. Chr. gelebt haben soll und die Tugenden eines in universaler Harmonie befindlichen „Edlen“ ins Zentrum seiner Lehre stellte, sowie die Kampfkunst Kung Fu der Shaolin, die offizieller Bestandteil des immateriellen Kulturerbes der Volksrepublik China ist. Sie wurde von dem chinesischen Mönchsorden in dessen Gründungskloster im Songshan- Gebirge bereits ab Ende des fünften nachchristlichen Jahrhunderts entwickelt und ist heute auf der ganzen Welt verbreitet. Wie auf der Gedenkprägung mit den beiden kämpfenden Mönchen abgebildet, geht es beim Kung Fu um eine Kombination von Schlag-, Tritt-, Halte- und Wurftechniken unter Einsatz von Händen und Füßen.

 

Einen besonderen Platz innerhalb der Kollektion nehmen auch die Gedenkprägungen zu Ehren der Chinesischen Mauer ein, dem größten von Menschen errichteten Bauwerk (seit 1987 UNESCO-Welterbe), sowie der Terrakotta-Armee und der Ende des 18. Jahrhunderts entstandenen Peking- Oper. Letzteres Motiv weist als einziges der Sammlung ein koloriertes Gestaltungselement in Form der rotschwarzen Maske am linken Rand auf, die typisch für die Aufführungsform ist. Bei der Peking-Oper, die trotz des Namens einst aus den Provinzen in die Hauptstadt kam, werden Musik, Akrobatik und Tanz mit Gestik und Mimik kombiniert. Sie ist seit 2010 Teil des immateriellen Kulturerbes der Menschheit.

 

Münzen der Architektur - Chinesische Mauer, Peking-Oper und Terrakotta-Armee

Dagegen zählt die Terrakotta-Armee aus der Grabanlage des ersten chinesischen Kaisers Qin Shihuangdi (220–201 v. Chr.), die unter ihm und für ihn erbaut wurde, bereits seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Im Startjahrgang 2014 der Kollektion „Entdecke China“ feierte das tönerne Heer den 40. Jahrestag seiner Entdeckung. Der legendäre Kaiserreichgründer Qin Shihuangdi wird zudem auf einer eigenen Gedenkprägung gewürdigt.

 

Weitere reizvolle Motive, die es in der China-Kollektion zu entdecken gibt, sind die gigantische Buddha-Steinfigur von Leshan und der tibetische Potala-Palast in Lhasa (seit 1996 bzw. 1994 UNESCO-Welterbe), der Lunarkalender aus der chinesischen Astrologie mit den zwölf Tierkreiszeichen, die heute weltweit auf Gedenkmünzen geprägt werden. Ebenso gewürdigt werden Chinas Jahrtausende alte Porzellankunst, der traditionelle Reisterrassen-Anbau, der Drache als bedeutendstes Fabeltier oder auch der Jangtse, mit weit über sechstausend Kilometern längster Fluss Chinas und ganz Asiens.

 

Weltweit beliebte Sammlermünzen aus China

Seit der Gründung der „Shanghai Mint“ im Jahr 1920 und vor allem seit Bestehen der Volksrepublik China ab 1949 wurden unzählige Münzen ausgegeben, die nicht zuletzt aufgrund ihrer Motivvielfalt bei Münzsammlern sehr begehrt sind. Die heute für die Münzproduktion in China zuständige „Central Mint of China“ überrascht Münzbegeisterte in aller Welt immer wieder mit Sammlermünzen, die sich durch faszinierend filigrane Darstellungen auszeichnen.

 

Münzen aus China bei MDM Deutsche Münze

Im Angebot von MDM Deutsche Münze finden Sie unter vielen anderen Sammlerstücken natürlich auch die aktuelle Ausgabe des weltbekannten China-Silber-Pandas und die begehrten Lunar-Münzen. Beginnen Sie jetzt Ihre Reise ins Reich der Mitte mit den chinesischen Silber- und Goldmünzen von MDM!

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